Sportbudget erhöhen (BA-015/2016)

vom 9. März 2016

Die Stadtverwaltung wird am 13.04.16 beauftragt, das Sportbudget (inkl. Fördermittel) im Doppelhaushalt 2017/18 auf fünf Prozent der geplanten kommunalen Gesamtausgaben zu erhöhen und entsprechende Finanzierungsvorschläge zu machen. In die Haushaltsaufstellung sind Mittel für öffentliche Spiel- und Freizeitanlagen genauso einzubeziehen wie Trainingsplätze oder Turnhallen für den Vereins- und Schulsport sowie erstattete Personalkosten und Aufwandsentschädigungen usw. Der vorberatende Schul- und Sportausschuss spricht in Zusammenarbeit mit dem Stadtsportbund eine Empfehlung über die konkrete Mittelverteilung aus.

Begründung: Die Ratsanfrage RA-067/2016 bilanziert allein für das Sportforum und Eissportzentrum einen Sanierungs- und Investitionsrückstau von insgesamt 44,5 Mio. Euro. Hinzu kommt der Bedarf in Chemnitzer Bädern und von zahlreichen Breitensportvereinen und Schulen.

Stellungnahme der Verwaltung: Das Sportbudget erstreckt sich über alle Bereiche des Sportes in Verantwortung des Schul- und Sportamtes, wie eigene Bewirtschaftung, Unterhaltung, Bau und Sanierung von Stadtsportanlagen, Frei- und Hallenbäder einschließlich Personalkosten oder die direkte und indirekte Sportförderung. Entsprechend der Finanzplanung für die Jahre 2017/2018 beträgt der Anteil des Sportbudgets am Gesamthaushalt

– im Aufwand mit rd. 22 Mio. € im Ø rd. 3 % und
– bei den Investitionen mit rd. 4 Mio. € im Ø rd. 7,7 %.

Allein für die direkte Sportförderung (Zuschüsse an freie Träger des Sports) sind im HH-Plan 2016 rd. 2,3 Mio. € veranschlagt. Mit den beschlossenen Änderungsanträgen der Fraktionen zum Haushalt sind zusätzlich 80 T€ in der direkten Sportförderung für das Haushaltsjahr 2016 und 12 T€ als Zuschuss für eine Personalstelle Platzwart vorgesehen.

Pressemitteilung: Sportförderung in der Breite verstärken!