Eissportzentrum mit großer Schwimmhalle

vom 30. November 2016

Die AfD-Fraktion wird die „Errichtung und den Betrieb des Schwimmsportkomplexes“ in Bernsdorf ablehnen und favorisiert weiterhin den Standort am Eissportzentrum, weil die energetischen Synergieeffekte wesentlich günstigere Betriebskosten erwarten lassen. „Das neue Bad kann für den Küchwald, insbesondere für einen immer mal wieder angedachten Streckenausbau der Parkeisenbahn, eine wichtige Initialzündung sein, ebenso wie für das Eissportzentrum selbst, das aktuell einen Rückstau von 16,5 Millionen Euro aufweist“, gab Lutz Bartel, AfD-Fraktionsgeschäftsführer, schon Anfang Mai in einer Pressemitteilung zu Protokoll. Seitdem hat sich nichts getan. Im Gegenteil bilanziert die Verwaltung nunmehr, dass „ohne eine Errichtung eines Schwimmsportkomplexes [auch] keine Förderaussichten für das Projekt – Sanierung der Eisschnelllaufbahn bestehen“ (B-289/2016, Anlage 5, Seite 2), mit fatalen Auswirkungen auf die Trainings- und Wettkampfbedingungen und letztlich den gesamten Olympiastützpunkt!

„Aber auch unabhängig von der Standortwahl werden wir eine Halle mit einem 25-Meter-Becken ablehnen“, ergänzt Dr. Roland Katzer, AfD-Fraktionsvorsitzender. „Zahlreiche Sportvereine haben mehrfach zum Ausdruck gebracht, dass nur eine 50-Meter-Bahn Sinn mache. Und auch Familien mit Kindern würden nicht vom neuen Bad profitieren, denn weder ist eine sofortige zusätzliche Nutzung als „Spaßbad“ noch eine Erweiterungsoption für die Zukunft angedacht. Man will scheinbar nur bauen, um letztlich sagen zu können, dass man etwas gebaut hat. Das sagt jedoch nichts über die Qualität aus.“

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