Schlagwort-Archiv: Küchwald

Viel diskutiert, wenig bis nichts getan!

vom 8. Dezember 2016

Der Stadtrat hat sich in seiner Sitzung gestern wieder einmal nur auf den kleinsten gemeinsamen Nenner einigen können. Statt am Eissportzentrum wird die neue Schwimmhalle in Bernsdorf gebaut, statt einer von vielen Sportvereinen gewünschten 50-Meter-Variante werden es nur 25 Meter, und auch Familien müssen weiterhin ins Umland fahren, um „Spaßbäder“ besuchen zu können. Da halfen auch die „beruhigenden Worte“ des SPD-Fraktionsvorsitzenden nichts: „Herr Dr. Katzer, ich kann Ihnen da bloß versprechen an der Stelle, dass das Thema Bäder hier im Stadtrat und den Ausschüssen schon ne Rolle gespielt hat, da war von der AfD weit und breit noch nichts zu sehen, glücklicherweise. Also wir hamm uns schon jahrelang damit beschäftigt.“ Und mit welchen Ergebnissen? Das Freibad Bernsdorf wurde nur durch einen Bürgerverein und öffentlichen Druck am Leben erhalten. Das Freibad Erfenschlag ist geschlossen wie auch die Schwimmhalle Bernsdorf ab nächsten Sommer. Die „Wasserknappheit“ und der Sanierungsrückstau waren spätestens seit dem Sportentwicklungsplan 2009 allen bekannt, und erst Ende 2016 wird gehandelt! Deshalb ist es gut, dass es mit der AfD eine neue Opposition gibt!

Eissportzentrum mit großer Schwimmhalle

vom 30. November 2016

Die AfD-Fraktion wird die „Errichtung und den Betrieb des Schwimmsportkomplexes“ in Bernsdorf ablehnen und favorisiert weiterhin den Standort am Eissportzentrum, weil die energetischen Synergieeffekte wesentlich günstigere Betriebskosten erwarten lassen. „Das neue Bad kann für den Küchwald, insbesondere für einen immer mal wieder angedachten Streckenausbau der Parkeisenbahn, eine wichtige Initialzündung sein, ebenso wie für das Eissportzentrum selbst, das aktuell einen Rückstau von 16,5 Millionen Euro aufweist“, gab Lutz Bartel, AfD-Fraktionsgeschäftsführer, schon Anfang Mai in einer Pressemitteilung zu Protokoll. Seitdem hat sich nichts getan. Im Gegenteil bilanziert die Verwaltung nunmehr, dass „ohne eine Errichtung eines Schwimmsportkomplexes [auch] keine Förderaussichten für das Projekt – Sanierung der Eisschnelllaufbahn bestehen“ (B-289/2016, Anlage 5, Seite 2), mit fatalen Auswirkungen auf die Trainings- und Wettkampfbedingungen und letztlich den gesamten Olympiastützpunkt!
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Auch Innenstadtring und Flugplatz ausbauen!

vom 25. Mai 2016

In den nächsten Jahren fließen durch das „Investitionskraftstärkungsgesetz“ 84 Millionen Euro (63 Mio. € Fördermittel aus Bund und Land, 21 Mio. € Eigenanteil) in die Chemnitzer Infrastruktur. „Das ist eine gute Nachricht für alle Einwohner“, äußert sich AfD-Stadtrat Thomas Sänger zuversichtlich. „Bei aller Kritik, die wir ansonsten hin und wieder als Oppositionspartei verteilen, werde ich die Landesregierung, die allein 47,5 Millionen Euro bereitstellt, diesmal gern loben, aber insbesondere auch die Stadtverwaltung, die uns eine ausgewogene Maßnahmeliste vorgelegt hat. Schulen, Kitas, Straßen, Sport und Kultur – alles scheint dabei zu sein. Dennoch gibt es für unsere Fraktion ein, zwei Wermutstropfen. Dass der Lückenschluss des Innenstadtrings von der Zschopauer Straße bis zum Dresdner Platz nicht einmal wenigstens teilweise Beachtung gefunden hat, wird eine Belebung des Zentrums auf Jahre hin belasten. Auch die fehlende Bereitschaft, gemeinsam mit dem Erzgebirgskreis, Weiterlesen

JA zum Allwetterbad am Eissportzentrum

vom 6. Mai 2016

Die AfD-Fraktion befürwortet die Pläne für ein modernes Allwetterbad, zumal es unserer (vom Stadtrat abgelehnten) Forderung entspricht, das Budget für den Breitensport im städtischen Haushalt zu erhöhen. Auch bietet der mögliche Standort am Eissportzentrum Synergieeffekte (Energiesparpotenziale durch die Nutzung der beim Abkühlen angefallenen Wärmeproduktion) und eine gute Infrastrukturanbindung. „Das neue Allwetterbad kann für den Küchwald, insbesondere für einen immer mal wieder angedachten Streckenausbau der Parkeisenbahn, eine wichtige Initialzündung sein, ebenso wie für das Eissportzentrum selbst, das aktuell einen Sanierungs- und Investitionsrückstau von 16,5 Mio. Euro aufweist“, blickt AfD-Geschäftsführer Lutz Bartel voraus. Die möglichen Baukosten für ein solches Allwetterbad hat die Verwaltung auf unsere Ratsanfrage (RA-067/2016) hin mit 17 Mio. € beziffert, Weiterlesen