Stellungnahme zur Forderung des CFC-Insolvenzverwalters

vom 23. Oktober 2018

„Ich kann die Argumente und Motivation des Insolvenzverwalters insofern nachvollziehen, weil es seine Aufgabe ist, für den CFC das Bestmögliche herauszuholen“, meint AfD-Stadtrat Falk Müller. „Aber mit seiner Forderung nach einem kommunalen Zuschuss an einen privatwirtschaftlichen Verein macht er es sich meiner Meinung nach zu einfach. Nichtsdestotrotz muss die Frage erlaubt sein, inwiefern es gerecht ist, dass die Stadt jede Theaterkarte der jährlich 200.000 Besucher rein rechnerisch mit 130 Euro subventioniert (siehe RA-059/2018), während die Fußballfans, pro Saison rund 100.000 Zuschauer, jedoch 75 Prozent höhere Eintrittsgelder zu befürchten haben, sofern weder die Stadt noch ein Investor einspringt, um das Defizit auszugleichen, was sich aus dem Spielbetrieb heraus notwendigerweise ergibt. Hochkultur und Spitzensport sind beides gleichermaßen wichtige Standortfaktoren, die gesellschaftspolitisch wirken, gern auch als Bollwerk gegen Rechtsradikalismus, und von den Wertschöpfungsketten profitieren wir alle, insbesondere auch die mittelständischen Unternehmen unserer Wirtschaftsregion Südwestsachsen.“