Schlagwort-Archiv: Wirtschaftsregion Südwestsachsen

Chemnitz wirft sich selbst aus dem Rennen!

vom 9. Juli 2018

Das Aus für den Motorrad-Grandprix auf dem Sachsenring scheint nach dem WM-Lauf am nächsten Wochenende besiegelt. Bereits im Herbst 2015 drohte das Rennen im Jahr 2016 das letzte zu sein, weshalb die Chemnitzer AfD-Fraktion damals einen Beschlussantrag (BA-051/2015) eingereicht hatte, dass die Stadtverwaltung eine finanzielle Beteiligung an der Sachsenring-Rennstrecken-Management GmbH (SRM) prüfen sollte. „Der Motorrad-Grandprix auf dem Sachsenring ist ein herausragendes sportliches Ereignis, dass der Region und damit auch der Stadt Chemnitz ein überaus positives überregionales, sogar internationales Echo einbringt“, stellte man in unserer beantworteten Ratsanfrage (RA-417/2015) selbst fest. „Zudem sorgen die tausenden Gäste am Sachsenring in der Region für beträchtlichen zusätzlichen Umsatz, u.a. im Einzelhandel und Hotel- und Gaststättengewerbe. Daher ist es im Interesse der Stadt Chemnitz und der Region, dass die Verhandlungen über die künftigen Rennen erfolgreich sind und der Grand Prix auch weiterhin am Sachsenring beheimatet ist.“ Weiterlesen

Flugplatz stürzt ab!

vom 21. Juni 2017

Die AfD-Fraktion kritisiert die mangelhafte Bereitschaft der Stadt, ihren Verkehrslandeplatz Chemnitz/Jahnsdorf insbesondere für Geschäftsreisende und die Zuliefererindustrie auszubauen. „Der Abwärtstrend der letzten drei Jahre (siehe RA-217/2017) bestätigt unsere Befürchtungen. Die Flugbewegungen sind von 14.783 auf 10.564 eingebrochen und die Passagierzahlen von 14.792 auf 9.575″, bilanziert AfD-Stadtrat Thomas Sänger. „Als im letzten Jahr im Rahmen des so genannten Investitionskraftstärkungsgesetzes zahlreiche Baumaßnahmen im Stadtrat zur Abstimmung standen, waren wir die Einzigen, die eine Verlängerung der Start- und Landeplan auf die notwendigen 1.200 Meter gefordert hatten und wurden dafür selbst von der Oberbürgermeisterin belächelt! Zwei Wochen später titelte die Morgenpost „Kleine Sächsische Flugplätze sind im Aufwind“ und berichtete wie folgt: „Der Verkehrslandeplatz Chemnitz/Jahnsdorf wird mit rund 12.600 Flugbewegungen zu einem Drittel gewerblich genutzt, […] sei als einer der wenigen Plätze Sachsens ganzjährig nutzbar und sichere eine schnelle Erreichbarkeit der Wirtschaftsregion Westsachsen. Das nutzen nicht nur Manager, sondern auch Künstler oder auch Firmen, um Ersatzteile oder Techniker schnell vor Ort zu bringen.“ Weiterlesen

Russisch und Tschechisch, nicht nur Englisch

vom 9. Januar 2017

Die AfD-Stadtratsfraktion will mithelfen, den Universitäts- und Wirtschaftsstandort Chemnitz überregional und grenzüberschreitend weiterzuentwickeln. „In unserer Stadt leben zahlreiche Mitbürger aus Russland, viele Studenten oder Einzelhandelskunden kommen aus unserem Nachbarland Tschechien. Insofern ist es mir unbegreiflich, wieso wichtige Informationen immer nur in Englisch oder Französisch angeboten werden“, kritisiert AfD-Stadtrat Thomas Sänger das städtische Marketing. „Aufgrund meiner Ratsanfrage [RA-395/2016] scheint die CVAG nunmehr darüber nachzudenken, ihre Homepage entsprechend zu ergänzen, um potenzielle Fahrgäste gezielter ansprechen zu können, und auch die CWE „sieht die Relevanz des Themas ebenfalls und plant die Übersetzung ausgewählter Inhalte zum Standort und zur Destination in tschechischer und russischer Sprache innerhalb der nächsten zwei Jahre“, wie es aus unserer Antwort hervorgeht. Aber auch das thüringische „Altenburg bleibt für die CWE ein interessanter Standort zwischen den Wirtschaftsregionen Chemnitz/Zwickau und Leipzig/Halle, deren Entwicklung wir weiterverfolgen“, teilte man mir bereits im März [RA-070/2016] mit. Weiterlesen

Fernverkehrsanschluss für Chemnitz!

vom 21. März 2016

Die Wirtschaftsregion Südwestsachsen mit dem Oberzentrum Chemnitz und ihren 1,6 Millionen Einwohnern bleibt weiterhin vom Fernverkehr abgekoppelt! Insbesondere die Elektrifizierung der Strecke nach Leipzig wird abermals ignoriert. Wir rufen alle Bürger und Unternehmen auf, gegen den Bundesverkehrswegeplan Einspruch zu erheben und diesen inakzeptablen Zustand auf der Homepage des Ministeriums zu kritisieren! Bei diesem Thema sind sich alle Fraktionen/Parteien einig. Chemnitz gehört nicht aufs Abstellgleis!

Oberbürgermeisterin hat Chance verspielt

vom 19. Februar 2016

AfD-Stadtrat Thomas Sänger kritisiert die Verwaltungspraxis bezüglich des Chemnitztal-Viaduktes: „Ich finde es erstaunlich, dass die Stadt kein eigenes Gutachten erstellt hat und sich anscheinend nur auf die Einschätzung der Bürgerinitiative beruft. In welchem Zustand sich das Chemnitztal-Viadukt befindet, sollten unabhängige Gutachter entscheiden und weder Künstler oder Denkmalschützer noch ein Unternehmen, das selbst neue Brücken baut. Die Oberbürgermeisterin hat ihre Chance als Vermittlerin zwischen den beteiligten Akteuren verspielt. Ihr Handeln besteht vielmehr in der Suche nach Schuldigen. Einerseits stellt sie nur Forderungen und übt Kritik, um andererseits darauf hinzuweisen, dass man als Stadt Chemnitz eigentlich gar keinen Einfluss habe, da die Brücke im Eigentum der Bahn sei. Mit diesem Argument ist es natürlich ein Leichtes, der Bahn die Schuld zuzuschieben und medienwirksam von eigenen Fehlern abzulenken, Weiterlesen