Fernwärmetrasse im Küchwaldpark: Stadt verneint Zusammenhang mit Wärmeplanung

Die AfD-Stadtratsfraktion Chemnitz hat bei der Stadtverwaltung zum Rückbau einer rund 1,7 Kilometer langen Fernwärmetrasse im Küchwaldpark nachgefragt. Thema der Ratsanfrage waren der Zeitpunkt der Stilllegung, ein möglicher Zusammenhang mit der kommunalen Wärmeplanung sowie die Vereinbarkeit des Rückbaus mit dem geplanten Ausbau des Fernwärmenetzes.

In ihrer Antwort teilt die Stadt mit, dass ihr nicht bekannt sei, seit wann die betroffene Trasse außer Betrieb ist. Diese Information liege bei eins energie. Weiter erklärt die Verwaltung, der Rückbau stehe nicht im Zusammenhang mit der kommunalen Wärmeplanung, sondern sei bereits vor längerer Zeit geplant worden. Zum Ausbau des Fernwärmenetzes verweist die Stadt auf gesonderte Planungen von eins beziehungsweise inetz, die im Rahmen der kommunalen Wärmeplanung geprüft und berücksichtigt worden seien.

Dazu erklärt Nico Köhler, Fraktionsvorsitzender der AfD-Stadtratsfraktion Chemnitz:

„Wenn die Stadt den Ausbau der Fernwärme als Zukunftsmodell darstellt, muss sie auch den Rückbau bestehender Trassen schlüssig erklären. Dass sie weder den Zeitpunkt noch den konkreten Grund der Stilllegung benennen kann, ist nicht akzeptabel.“


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