zentrale Ehrenamtsveranstaltung

In der Stadtratssitzung vom 29. Oktober 2025 nimmt Stadtrat Nico Köhler zum Beschlussantrag Stellung, mit dem die Stadt Chemnitz eine zentrale Ehrenamtsveranstaltung etablieren möchte.

Köhler betont, dass Ehrenamt keine Schaufensterveranstaltung und keine zentrale Großbühne brauche, sondern echte Begegnung, Kreativität und Nähe zu den Menschen. Engagement entstehe vor allem in den Stadtteilen, in vertrauten Umfeldern und bei konkreten Themen – nicht in einer einmaligen zentralen Präsentation aller Vereine.

Statt neuer Formate „von oben“ fordert er, vorhandene Strukturen zu stärken: Ehrenamtliche müssten entlastet und stärker in Stadtteilkonzepte und Kommunikationsprozesse eingebunden werden. Entscheidend sei, Menschen niedrigschwellig dort abzuholen, wo sie leben und sich wohlfühlen.

Trotz Kritik an der Ausrichtung der geplanten Veranstaltung kündigt Köhler an, dass die AfD-Fraktion der Beschlussvorlage zustimmen wird – insbesondere, weil im Änderungsantrag nun die Bereitstellung nutzbarer Räume vorgesehen ist. Entscheidend sei jedoch, dass daraus kein weiteres Verwaltungsprojekt werde, sondern echte Bewegung und sichtbares Engagement in der Stadt.

Kernpunkte:
🤝 Ehrenamt braucht Nähe statt zentraler Großveranstaltung
🏙️ Stadtteile als Orte für niedrigschwellige Beteiligung
📉 Weniger Bürokratie, mehr Entlastung für Ehrenamtliche
🏛️ Zustimmung zur Vorlage nach Änderung: Fokus auf nutzbare Räume
🚫 Kein Verwaltungsprojekt, sondern sichtbare Bürgerbeteiligung vor Ort