Am 27. November öffnet der Chemnitzer Weihnachtsmarkt wieder seine Tore. Rund 200 Stände sollen bis zum 23. Dezember für vorweihnachtliche Stimmung in unserer Innenstadt sorgen. Im vergangenen Jahr kamen mehr als 420.000 Besucher.
Doch hinter der festlichen Atmosphäre steht eine zunehmend wichtige Frage:
Was kostet die Sicherheit und wer muss dafür aufkommen?
Eine bundesweite Branchenbefragung zeigt: 2025 flossen bei den befragten Weihnachtsmärkten im Median bereits 25 Prozent des Veranstaltungsbudgets in Sicherheitsmaßnahmen!
Zufahrtssperren, Sicherheitsdienste und zusätzliche Schutzmaßnahmen sind notwendig. Die Sicherheit der Besucher darf nicht zur Verhandlungsmasse werden.
Aber auch die finanziellen Folgen müssen transparent sein!
Deshalb will ich von der Stadtverwaltung wissen:

Was kostet das Sicherheitskonzept 2026 insgesamt?

Wie stark sind die Kosten gegenüber 2024 und 2025 gestiegen?

Wie hoch ist die tatsächliche Belastung für den städtischen Haushalt?

Beteiligen sich Bund und Freistaat Sachsen an den Kosten?

Drohen den Händlern höhere Standgebühren?
Gerade angesichts der angespannten Haushaltslage brauchen wir nachvollziehbare Zahlen und eine faire Finanzierung.
Sicherheit ist eine staatliche Kernaufgabe. Die Kosten dürfen nicht immer stärker allein bei Kommunen, Händlern und Bürgern landen!
Ich werde deshalb eine entsprechende Ratsanfrage stellen.
Unser Weihnachtsmarkt muss sicher, attraktiv und für Händler wie Besucher bezahlbar bleiben!
Nico Köhler
Stadtrat und Fraktionsvorsitzender
AfD-Stadtratsfraktion Chemnitz
