Am 18.09. richtete unser Stadtrat Ulrich Oehme eine Ratsanfrage zur maroden Treppe an der Wolgograder Allee 207 an den Oberbürgermeister. Anlass war die Sanierung der sogenannten Gammeltreppe an der Johannes-Dick-Straße. Eine Ratsanfrage in diesem Zusammenhang hatte Bewegung in die Sache gebracht, aber auch dargelegt, dass die Sanierung der Treppe an der Wolgograder Allee keine Priorität habe, obwohl diese genauso baufällig ist.
Ziel und Inhalt der Anfrage
Ziel war es, den Bearbeitungsstand für die Sanierung der Treppe an der Wolgograder Allee in Erfahrung zu bringen und warum diese nicht mit saniert wurde. Die Antwort des Bürgermeisters Thomas Kütter erreichte uns am 02.11.
Anfrage
1. Wie wird der Gesamtzustand dieser Treppe bewertet?
Der Gesamtzustand der Treppe wird als sanierungs-/erneuerungsbedürftig bewertet.
2. Ist hier eine Sanierung in Aussicht?
Nein, eine Sanierung ist derzeit nicht vorgesehen.
3. Wenn ja, wann?
(siehe Frage 2)
4. Wurde ein Vergabeverfahren begonnen?
Ein Vergabeverfahren wurde bislang noch nicht eingeleitet.
5. Liegt eine Kostenschätzung vor und wenn ja, wie hoch ist diese?
Eine Kostenschätzung liegt zum derzeitigen Zeitpunkt noch nicht vor.
EINORDNUNG
Die Verwaltung räumt den Sanierungsbedarf ein, nimmt diese aber auf absehbare Zeit nicht in Angriff. Auch wenn es „nur“ um eine Treppe geht: Wir werden nicht müde, aufzuzeigen, dass unsere Infrastruktur überall, auch an der Wolgograder Allee zerfällt, während andernorts das Geld mit vollen Händen zum Fenster hinausgeworfen wird. Es braucht eine grundsätzliche Prioritätenverschiebung: Wir müssen endlich Geld in die Hand nehmen, um solche Infrastruktur zu erhalten. Es ist unverantwortlich, die Treppe immer weiter verfallen zu lassen.