Schlagwort: Brücke

  • Chemnitzer Viadukt: Mut zum Erhalt zahlt sich aus!

    Chemnitzer Viadukt: Mut zum Erhalt zahlt sich aus!

    Wir gratulieren zum Deutschen Ingenieurbaupreis 2026


    Das Chemnitzer Viadukt wird mit dem Deutschen Ingenieurbaupreis 2026 ausgezeichnet – und das ist weit mehr als eine Ehrung für Ingenieure. Es ist auch ein Erfolg für all jene Chemnitzer, die sich über Jahre hinweg beharrlich für den Erhalt dieses markanten Wahrzeichens eingesetzt haben. Während der Abriss lange im Raum stand, ließ sich der Viadukt-Verein nicht entmutigen. Eine engagierte Gruppe von Bürgern hat gezeigt, dass sich der Einsatz für die eigene Stadt lohnt.

    „Das Viadukt ist ein eindrucksvoller Beweis dafür, was möglich ist, wenn Menschen nicht einfach hinnehmen, dass historische Bausubstanz verschwindet. Dieser Mut hat sich ausgezahlt. Wer Bestehendes erhält und klug saniert, handelt nachhaltig, bewahrt Geschichte und schafft etwas, das ein austauschbarer Neubau kaum ersetzen kann“, erklärt die AfD-Stadtratsfraktion Chemnitz.

    Natürlich können Sanierungen aufwendig sein und erhebliche Mehrkosten verursachen. Doch entscheidend ist nicht allein der erste Blick auf die Rechnung, sondern der langfristige Wert einer Investition. Das Viadukt hat mehr als 100 Jahre überstanden und wurde nun für die kommenden Jahrzehnte ertüchtigt. Ein Neubau wäre nicht automatisch langlebiger – und hätte kaum dieselbe architektonische Wirkung und historische Ausstrahlung entfaltet.

    Dass das Chemnitzer Viadukt nun bereits zum dritten Mal ausgezeichnet wird, unterstreicht die Bedeutung dieses Projekts. Der Deutsche Ingenieurbaupreis 2026 würdigt eine gelungene Verbindung von historischer Substanz und Zukunftsfähigkeit. Für Chemnitz ist das ein Grund zur Freude – und eine Erinnerung daran, dass sich der Mut zum Erhalt unserer Baukultur auszahlen kann.


    Unser Glückwunsch gilt dem Viadukt-Verein, den beteiligten Ingenieuren und der Deutschen Bahn. Ihr Einsatz zeigt: Wer ein Stück Stadtgeschichte bewahrt, investiert nicht nur in ein Bauwerk, sondern auch in die Identität seiner Stadt.


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  • Rückblick Stadtrat 08.02.2023

    Rückblick Stadtrat 08.02.2023

    Mit drei Redebeiträgen engagierte sich unsere Fraktion in der Stadtrats-Sitzung vom 08.02.2023.

    Unter anderem plant die Stadt Chemnitz eine Beherbergungssteuer – wobei Finanzbürgermeister Ralph Burghart (CDU) noch im September 2022 Steuererhöhungen und Mehrbelastungen für die Bevölkerung noch ausgeschlossen hatte.

    Nach einer Rede unsere Fraktionsvorsitzenden Dr. Volker Dringenberg entwickelte sich eine lange Diskussion, an deren Ende die Verweisung in den zuständigen Ausschuss erfolgte. Die Steuer ist somit vorläufig vom Tisch, die Idee muss neu diskutiert werden.

    Sehen Sie hier die Rede von Dr. Volker Dringenberg:

    Im weiteren Verlauf wurde der geplante Umbau der Neefestraße diskutiert. Unsere Fraktion steht der Verlängerung der Einfädelspur am Neefepark aufgeschlossen gegenüber. Dass der Umbau aber gleichzeitig genutzt werden soll, den Auto- und Lkw-Fahrern zwei Fahrspuren „dank“ einer kleineren Brücke und eines Radwegs zu entziehen, stieß bei uns allerdings auf Widerstand.

    Der Umbau wurde am Ende mit der Mehrheit der rot-rot-grünen Fraktionen sowie den Stimmen von CDU und FDP beschlossen.

    Unser Stadtrat Steffen Wegert stellte unsere Position noch einmal klar:

    Mit einem eigenen Beschlussantrag forderte unsere Fraktion, den kürzlich verstorbenen Chemnitzer Carl Hahn im Chemnitzer Stadtbild nachhaltig und sichtbar zu würdigen.

    Natürlich fand der Vorschlag keine Mehrheit bei den politischen Mitbewerbern des rot-links-grünen Flügels, ebenso wie bei CDU und FDP.

    Unser Stadtrat Ronald Preuß stellte unsere Forderung in einer kurzen Rede vor:

    Was wurde noch beschlossen?

    Der Jahresabschluss 2021 wurde bestätigt.
    Das Wohnbauflächenkonzept 2030 fand ebenfalls eine Mehrheit.
    Das Karl-Schmidt-Rottluff-Gymnasium bekommt einen rund 9 Millionen Euro teuren Anbau.
    Ein Teilstück des Südrings – Höhe Markersdorfer Straße – wird erneuert.
    Das ehemalige Landhaus Karl-Schmitt-Rottluff wird in ein Museum umgebaut.
    Auch 2023 wird es wieder abgestimmte verkaufsoffene Sonntage geben.